thws Hackathon InclusivAI: Keynotes
Hi!
Wir arbeiten gerade mit Hochdruck hinter den Kulissen daran, ein großartiges Line-up an Keynote-Themen und Speaker:innen zusammenzustellen. Schon bald teilen wir alle Details mit euch – bleibt dran und freut euch auf etwas Besonderes!
Alle Keynote Speeches werden auf Deutsch gehalten | All keynote speeches will be held in German
13:00 - 13:30 | KI als Chance für mehr Inklusion
Künstliche Intelligenz als Chance für mehr Inklusion – Erfahrungen aus dem Projekt CAREBELLS
Künstliche Intelligenz bietet große Potenziale, um Teilhabe, Selbstbestimmung und Inklusion zu fördern – vorausgesetzt, sie wird konsequent an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet.
Anhand des Forschungs- und Entwicklungsprojekts CAREBELLS zeigt die Keynote, wie KI-gestützte Assistenzsysteme Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen im Alltag begleiten und Barrieren abbauen können. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht die technologischen Möglichkeiten, sondern die Frage, wie KI verständlich, vertrauenswürdig und inklusiv gestaltet werden kann.
Der Vortrag gibt Einblicke in den Entwicklungsprozess von CAREBELLS, erste Erfahrungen aus Praxistests sowie die Herausforderungen bei der Umsetzung. Darüber hinaus werden Erfolgsfaktoren für den verantwortungsvollen Einsatz von KI in sozialen Einrichtungen, Unternehmen und Kommunen diskutiert und Perspektiven aufgezeigt, wie KI zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe beitragen kann.
Personenbeschreibung:
Prof. Dr. Ulrich Gartzke ist Professor für Management in sozialen Organisationen an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS). Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Organisationsentwicklung und soziale Innovation. Mit interdisziplinären und internationalen Teams entwickelt er digitale Assistenzsysteme, die Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen unterstützen und gesellschaftliche Teilhabe fördern.
13:30 - 14:00 | Sprachbarrieren abbauen mit KI
Wie KLAO mit künstlicher Intelligenz Sprachbarrieren abbaut
Millionen Menschen in Deutschland verstehen komplizierte Texte von Behörden und Unternehmen nicht, obwohl das Gesetz seit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz auch private Unternehmen zur barrierefreien Kommunikation verpflichtet. Trotzdem erfüllen 88 Prozent der Unternehmen und 93 Prozent der öffentlichen Einrichtungen diese Pflicht bislang nicht. Fabian Schlausch, Gründer von KLAO, zeigt, wie sein Startup ein eigens trainiertes Sprachmodell mit menschlicher Prüfung durch Expertinnen und Experten für Leichte Sprache kombiniert, damit aus komplizierten Texten normgerechte und wirklich verständliche Sprache wird. Anhand konkreter Kundenbeispiele erzählt er, wie aus einer Forschungsidee ein Produkt wurde, das heute Behörden und Unternehmen bei echter Teilhabe unterstützt. Im Vortrag zeigt Fabian, wo künstliche Intelligenz beim Thema Leichte Sprache heute schon zuverlässig funktioniert und wo menschliche Prüfung unverzichtbar bleibt. Dabei teilt er auch konkrete Learnings aus dem Aufbau von KLAO, die sich direkt auf eigene KI Projekte im Hackathon übertragen lassen.
Personenbeschreibung:
Fabian Schlausch ist Gründer und Geschäftsführer von KLAO, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität zu Köln sowie ausgebildeter Sonderpädagoge. Aus seiner Forschung zu digitaler Teilhabe und Leichter Sprache, unter anderem als Mitentwickler des Kodex für Leichte Sprache, entstand die Idee zu KLAO. Mit dem Startup gewann er den Weltethos Pitch Day und nahm an Accelerator Programmen von Red Bull und SAP teil.
14:00 - 14:30 | Wie KI der Pflege Bürokratie abnimmt
Mehr Zeit für Menschen: Wie KI der Pflege die Bürokratie abnimmt
Keynotebeschreibung folgt
Personenbeschreibung:
Dr. Tobias Koopmann hat Informatik studiert und von 2018 bis 2025 an der Universität Würzburg promoviert. Seine Dissertation befasst sich mit der Vorhersage von Kooperationsverhalten in der Wissenschaft.
Seit 2025 arbeitet er bei vAudience als Lead AI Scientist (auch als Nerd betitelt). Den Großteil seiner Zeit verbringt er in Kundenprojekten. Daneben hält er Kurse und Vorträge, entwickelt eigene Lösungen und übernimmt viele Aufgaben im Team, wo immer es gerade nötig ist.
14:30 - 15:00 | Humanoide Roboter in der Inklusion
Humanoide Roboter in der Inklusion
Von humanoiden Robotern geht eine große Faszination aus. Vielleicht weil Menschen neugierig auf Wesen sind, die ihnen ähnlich sind. Sicher aber, weil in sie große Hoffnungen – neben Ängsten – in allen Lebens- und Arbeitsbereichen gesetzt werden. Es ist absehbar, dass diese Roboterart ein Massenphänomen wird, sobald ihre Selbständigkeit, ihre soziale Integrierbarkeit und unser Vertrauen zu ihnen durch noch bessere KI-Systeme zunehmen.
Dass viele Filme sich mit diesem Thema beschäftigen, zeigt die gesellschaftliche Relevanz. Doch wie weit sind diese Maschinen? Kann Frau Winkler tatsächlich schon das Haus verlassen?
Im Projekt Wübota am Institut für künstliche Intelligenz (CAIRO) der THWS wird untersucht, wie personengroße humanoide Roboter für die Unterstützung in Alltag und Arbeit weiterentwickelt werden können. Dabei werden auch eigene KI-Techniken eingesetzt, um soziale, motorische und intellektuelle Fähigkeiten zu verbessern. In diesem Vortrag wird anhand des Projekts Wübota erläutert, wie weit die zweibeinigen Maschinen entwickelt und ob sie schon oder bald alltagstauglich sind.
Personenbeschreibung
Prof. Dr. Dr. h. c. Robert Grebner beschäftigt sich seit seinem Informatikstudium mit Intelligenz in und durch Softwaresysteme und der Möglichkeit das Denkvermögen von Menschen digital nachzuahmen. Nach seiner Industrieerfahrung bei einem Automobilzulieferer ist er 2002 an die THWS gewechselt, um seinen Forschungsideen mehr Platz einzuräumen. Zwischen 2012 und 2024 war er Präsident der THWS und entwickelte diese neben der Internationalisierung mit Studiengängen in deutscher als auch englischer Sprache (TWIN-Studiengänge) insbesondere durch die Institute für Künstliche Intelligenz (CAIRO in Würzburg) und Robotik (CERI in Schweinfurt) weiter. Auch im Bereich der Nachhaltigkeit setzte er mit dem Studiengang und Institut für Wasserstofftechnik in Schweinfurt ein Zeichen. Derzeit arbeitet er in CAIRO an seinem Forschungsthema digitales Denken. Der erste personengroße humanoide Roboter „Wübota“ in Würzburg soll dabei helfen, seine Ergebnisse zu verifizieren.
15:00 - 15:50 | Wie wir KI gerechter gestalten
Wenn KI, dann feministisch? Wie wir KI gerechter gestalten
Künstliche Intelligenz kann Barrieren abbauen und neue Zugänge zu Wissen schaffen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass bestehende gesellschaftliche Ungleichheiten, Stereotype und Ausschlüsse in KI-Systemen fortgeschrieben oder sogar verstärkt werden. Der Impuls zeigt anhand konkreter Beispiele, wie Bias in KI entsteht, warum marginalisierte Gruppen besonders von Ausschlüssen betroffen sind und weshalb vielfältige Perspektiven relevant sind.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das Risiko, sondern auch das Gestaltungspotenzial von KI. Der Vortrag zeigt, wie KI genutzt werden kann, um Zugänge zu erleichtern, Kommunikation inklusiver zu gestalten und unterschiedliche Realitäten sichtbar zu machen. Welche Kompetenzen, Regeln und Perspektiven braucht es, damit KI nicht bestehende Ungleichheiten automatisiert, sondern zu deren Abbau beitragen kann?
Personenbeschreibung
Katharina Mosene ist Politikwissenschaftlerin und erforscht intersektionale feministische Ansätze in der Internet Governance, Biases in KI und ethische Fragen algorithmischer Systeme sowie Lösungen gegen digitale Gewalt, Hate Speech und Antifeminismus. Am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft koordiniert Katharina Mosene das Projekt Human in the Loop? und leitet inhaltlich das Projekt KI & Gleichstellung; am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut verantwortet sie den Bereich Agile Formate und ist Gleichstellungsbeauftragte. Zudem ist sie freiberuflich in Cyber Security und digitaler Bildung aktiv sowie Gründungsmitglied von netzforma* e.V.
16:00 - 16:20 | Startup Pitches
Welche KI-Lösungen gestalten eine inklusive Zukunft?
In unseren Startup Pitches präsentieren innovative Gründungsteams ihre Ideen und Produkte für mehr Vielfalt, Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe.
Die kurzen Sessions bieten die Gelegenheit, spannende Technologien und neue Lösungsansätze kennenzulernen, Fragen zu stellen und direkt mit den Gründerinnen und Gründern ins Gespräch zu kommen.
16:00 - 16:10 | LivingLines
LivingLines ist eine Tablet-App für den Mathematikunterricht, die individuelles Lernen im Klassenverband unterstützt. Schüler:innen lösen Aufgaben handschriftlich auf dem Tablet, ähnlich wie auf Papier, und erhalten direkt Feedback zu ihrem eigenen Lösungsweg. Die Rückmeldungen können mehrsprachig ausgegeben werden und helfen so, sprachliche Barrieren zu reduzieren. Lehrkräfte sehen den Lernfortschritt ihrer Klasse live und können gezielt dort unterstützen, wo Hilfe benötigt wird, während die übrigen Schüler:innen weiterhin individuell von LivingLines begleitet werden.
16:10 - 16:20 | InkluCard
InkluCard ist der digitale Inklusions-Steckbrief für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, in jedem Alter.





