Challenges
Entdecke die Challenges
Tolle Organisationen und Unternehmen haben spannende Challenges aus der Praxis für euch eingereicht. Jedes Thema zeigt, was im sozialen Bereich gerade wirklich gebraucht wird und wo neue Chancen liegen. Legt los, tauscht euch aus und macht aus euren Ideen etwas Greifbares. Wir sind gespannt, was dabei entsteht!
Caritas [Platinum Partner]
1) AI Matchmaker: Die richtigen Unternehmenspartner finden
Caritas Würzburg [Platinum Partner]
Wir, der Caritasverband für die Diözese Würzburg e. V., suchen philanthropisch eingestellte Unternehmen in Unterfranken, die unsere Werte teilen und unsere Arbeitsfelder finanziell unterstützen möchten.
Die Challenge:
Entwickelt einen Prototyp eines KI-gestützten Tools, das uns hilft, passende Unternehmen als Förderpartner zu finden und gezielt zu filtern. Das Tool soll relevante Informationen über Unternehmen auswerten, etwa zu ihren Werten, ihren Aktivitäten im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR), ihren philanthropischen Interessen, ihrer regionalen Verbundenheit und ihrem bisherigen Engagement. Daraus soll es die Unternehmen ermitteln, die besonders gut zu uns passen.
Das Ziel ist ein praxistauglicher Prototyp, der eine zentrale Frage beantwortet: Welche Unternehmen sollten wir ansprechen und warum passen sie gut zu uns?
Challenge Video & Data
2) AI Service Navigator: Zur passenden Hilfe, ohne Umwege
Caritas Würzburg [Platinum Partner]
Wir, der Caritasverband für die Diözese Würzburg e. V., sind der Dachverband eines vielfältigen Netzwerks von Caritas-Trägern und -Diensten in Unterfranken. Wegen dieser Struktur nach dem Subsidiaritätsprinzip fällt es Hilfesuchenden oft schwer zu erkennen, welche Organisation vor Ort, welche Beratungsstelle oder welcher Fachdienst für ihre persönliche Situation zuständig ist.
Die Challenge:
Entwickelt den Prototyp eines KI-gestützten Sprachassistenten, der Menschen hilft, sich im regionalen Hilfeangebot der Caritas zurechtzufinden. Damit die Lösung möglichst inklusiv ist, sollen Nutzerinnen und Nutzer ihre Situation in einfacher, alltäglicher Sprache schildern können, indem sie ganz natürlich sprechen, statt zu tippen. Die KI soll Menschen dort abholen, wo sie stehen, unklare oder unstrukturierte Anliegen verstehen, passende Rückfragen in einfacher Sprache stellen und die Ratsuchenden zum Caritas-Angebot führen, das am besten zu ihnen passt.
Das Ziel ist ein praxistauglicher Prototyp, der eine zentrale Frage beantwortet: „Ich brauche Hilfe. Welcher Caritas-Dienst kann mich unterstützen und warum ist er für meine Situation der richtige Ansprechpartner?"
Challenge Video & Data
Mainfränkische Werkstätten
3) Help on the spot: Inklusiver Arbeitsplatz-Begleiter
Mainfränkische Werkstätten
Die Challenge:
Wie können wir KI und ggf. Robotik nutzen, um Beschäftigten mit Behinderung direkt an ihrem Arbeitsplatz leicht verständliche Schulungen, Unterweisungen und individuelle Unterstützung anzubieten – jederzeit, niedrigschwellig und möglichst selbstständig nutzbar? Kann Robotik bei der Orientierung innerhalb der Werkstattstandorte helfen, um Selbstständigkeit zu fördern?
Bei den Mainfränkischen Werkstätten arbeiten rund 1.200 Menschen mit Behinderung in unterschiedlichen Arbeitsbereichen, zum Beispiel in der Metallbearbeitung, Kabelkonfektion, Druckerei, Industriemontage oder Verpackung. Viele Arbeitsplätze befinden sich in großen Werkstatt- und Produktionshallen. Beschäftigte benötigen dort regelmäßig kurze Unterweisungen, Erklärungen oder Orientierung direkt am Arbeitsplatz, etwa zu Arbeitsabläufen, Sicherheitsfragen oder Wegen innerhalb des Gebäudes. Gesucht werden KI-gestützte und gegebenenfalls robotische Assistenzlösungen, die solche Informationen niedrigschwellig, verständlich und möglichst selbstständig nutzbar direkt vor Ort bereitstellen.
Das Ziel
Ziel ist eine niedrigschwellige KI- bzw. Robotik-Lösung, die Beschäftigte direkt an ihrem Arbeitsplatz unterstützt und dadurch Selbstständigkeit, Sicherheit und Teilhabe stärkt.
Dabei sollen insbesondere folgende Verbesserungen erreicht werden:
- Direkte Unterstützung am Arbeitsplatz: Informationen und Hilfe sollen dort verfügbar sein, wo sie benötigt werden.
- Kurze Schulungen und Unterweisungen: Arbeitsabläufe, Sicherheitsregeln oder neue Aufgaben sollen verständlich, anschaulich und bei Bedarf wiederholt vermittelt werden können.
- Barrierearme Kommunikation: Inhalte sollen je nach Bedarf in Leichter Sprache, mit Piktogrammen und Elementen der Unterstützten Kommunikation dargestellt werden können.
- Sprachbasierte Interaktion: Die Lösung soll Spracheingabe und Sprachausgabe ermöglichen, damit Fragen gestellt und Antworten vorgelesen werden können.
- Individuelle Anpassung: Informationen sollen möglichst an unterschiedliche sprachliche, kognitive und motorische Voraussetzungen angepasst werden.
- Orientierung und Alltagshilfe: Die Lösung soll bei einfachen Fragen unterstützen, etwa bei Wegen im Gebäude, dem Auffinden von Räumen oder Ansprechpartnern.
- Mehr Selbstständigkeit: Beschäftigte sollen einfache Informations- und Unterstützungsbedarfe möglichst eigenständig klären können.
- Entlastung der Fachkräfte: Wiederkehrende Erklärungen und einfache Unterstützungsanfragen sollen teilweise durch die Assistenzlösung übernommen werden. Können Unterstützungsprozesse wie z. B. das Bestücken der Arbeitsplätze mit Material so gestaltet werden, das Fachkräfte mehr Zeit am Menschen einbringen kann?
- Praxisnaher Demonstrator: Im Hackathon soll idealerweise ein Prototyp entstehen, der zeigt, wie eine solche Unterstützung über KI und gegebenenfalls einen mobilen Roboter mit Display funktionieren könnte.
Spezifische Anforderungen
DSGVO / Datenschutzkonforme Lösungen
Challenge Video & Data
4) AI Documentation Assistant: Entlastung für das Fachpersonal
Mainfränkische Werkstätten
Die Challenge:
Wie können wir KI einsetzen, um Dokumentations- und Berichtspflichten bei den Mainfränkischen Werkstätten zu vereinfachen, damit Fachkräfte mehr Zeit für die direkte Begleitung und Förderung von Menschen mit Behinderung haben – bei gleichzeitiger Sicherstellung von Datenschutz, fachlicher Qualität und menschlicher Kontrolle?
Bei den Mainfränkischen Werkstätten arbeiten rund 1.200 Menschen mit Behinderung in unterschiedlichen Arbeitsbereichen, zum Beispiel in der Metallbearbeitung, Kabelkonfektion, Druckerei, Industriemontage oder Verpackung. Sie werden dabei individuell begleitet, gefördert und bei ihrer beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabe unterstützt.
Für alle Beschäftigten werden Gespräche, Beobachtungen, besondere Situationen, Fördermaßnahmen und weitere Entwicklungen dokumentiert. Darüber hinaus erstellen Fachkräfte regelmäßig Berichte, unter anderem für Behörden und Kostenträger. Gesucht werden KI-basierte Ansätze, die diese Dokumentationsarbeit vereinfachen und beschleunigen – zum Beispiel durch Spracheingabe, strukturierte Dokumentationsentwürfe, Zusammenfassungen oder Unterstützung bei der Berichtserstellung – ohne die fachliche Entscheidung der Mitarbeitenden zu ersetzen.
Das Ziel
Ziel ist ein praxisnaher KI-Ansatz, der die Fachkräfte bei Dokumentation, Auswertung und Weiterentwicklung der Unterstützung entlastet. Dabei sollen insbesondere folgende Verbesserungen erreicht werden:
- Zeitgewinn bei der Dokumentation: Informationen sollen schneller und einfacher erfasst, strukturiert und für Berichte aufbereitet werden können.
- Datenschutz und Datensicherheit: Die Verarbeitung sensibler personenbezogener Daten muss datenschutzkonform gestaltet sein.
- Unterstützung bei der Förder- und Hilfeplanung: Auf Basis vorhandener Dokumentationen soll die KI Hinweise oder Vorschläge für mögliche nächste Förder-, Unterstützungs- oder Weiterentwicklungsmaßnahmen geben können.
- Besseres Controlling gesetzter Ziele: Entwicklungen und Zielerreichung sollen über einen längeren Zeitraum leichter nachvollziehbar und auswertbar werden.
- Beitrag zum Wissensmanagement: Vorhandene Informationen und Erfahrungen sollen besser nutzbar gemacht werden, sodass relevantes Wissen nicht nur in einzelnen Dokumentationen oder bei einzelnen Mitarbeitenden verbleibt.
Spezifische Anforderungen
DSGVO / Datenschutzkonforme Lösungen
Challenge Video & Data
Caritas-Don Bosco gGmbH
5) Training Guide Generator
Caritas-Don Bosco GmbH
Die Challenge
Wie können wir mithilfe einer intuitiven, KI-gestützten Android-App kleinschrittige und visuell strukturierte Arbeitsanweisungen (z. B. nach dem TEACCH-Ansatz) erstellen, die als PDF generiert und in Moodle importiert werden können, um Fachkräfte zu entlasten und Teilnehmende optimal beim Lernen und Arbeiten anzuleiten?
Die gemeinnützige Caritas-Don Bosco GmbH Würzburg ist ein überregionales Bildungszentrum in gemeinsamer Trägerschaft der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos und des Caritasverbandes der Diözese Würzburg.
Berufsbildungswerk (BBW) Würzburg
Das Berufsbildungswerk ist eine Einrichtung der beruflichen Rehabilitation und unterstützt junge Menschen mit Förderbedarf auf ihrem Weg in den Beruf. Das Angebot richtet sich an junge Menschen mit psychischer Beeinträchtigung, mit Autismus-Spektrum-Störung oder mit besonderem Förderbedarf im Bereich Lernen. Differenzierte Wohnformen bieten eine individuell abgestimmte pädagogische Ergänzung und Begleitung. Ziel ist es, berufliche und persönliche Perspektiven zu schaffen.
Um praktische Ausbildungsschritte und Arbeitsabläufe selbstständig und fehlerfrei ausführen zu können, benötigen viele unserer Teilnehmenden stark strukturierte, kleinschrittige und didaktisch aufbereitete Arbeitsunterweisungen in Schrift und Bild – insbesondere Personen aus dem Autismus-Spektrum profitieren hierbei stark von visuellen Methoden wie TEACCH.
Aktuell ist die Erstellung solcher Anleitungen für unsere Fachkräfte und Mitarbeitenden sehr zeitintensiv: Fotos müssen manuell aufgenommen, übertragen, formatiert und mit leicht verständlichen Texten versehen werden. Gesucht wird ein mobiler „Unterweisungsgenerator“ als Android-App, mit dem Mitarbeitende direkt am Ausbildungsplatz Unterweisungen erfassen können. Die App soll Fotos einbinden, passende, didaktisch reduzierte Handlungsanweisungen generieren, inhaltlich ggf. an den Rahmenlehrplan anknüpfen und das Ergebnis sowohl als druckfähiges PDF im Corporate Design als auch als Import-Paket für unsere Lernplattform Moodle bereitstellen.
Das Ziel
Ziel ist ein praxistauglicher Prototyp einer intuitiv bedienbaren, möglichst Android-basierten Anwendung, die Ausbilderinnen und Ausbilder sowie pädagogische Fachkräfte bei der Erstellung hochwertiger Arbeitsanweisungen unterstützt.
Folgende Funktionen sind besonders erwünscht:
1. KI-gestützte Erstellung und didaktische StrukturierungErstellung kleinschrittiger Arbeitsanweisungen aus Fotos, Stichworten oder bereits vorhandenen Unterlagen.
- Automatische Formulierung leicht verständlicher Handlungsschritte, orientiert am TEACCH-Ansatz.
- Anpassung von Sprache, Umfang und visueller Darstellung an unterschiedliche Lernvoraussetzungen und Unterstützungsbedarfe.
- Unterstützung bei der Auswahl und Zuordnung geeigneter Fotos, Symbole und Piktogramme.
2. KI-gestützter Abgleich mit Ausbildungs- und Rahmenlehrplänen
- Analyse, welche Kompetenzen und Lerninhalte eines Ausbildungsberufs durch einen Arbeitsauftrag abgedeckt werden.
- Verknüpfung praktischer Arbeitsaufträge mit passenden theoretischen Lerninhalten aus der Berufsschule.
- Vorschläge für ergänzende Erklärungen, Fachbegriffe oder einfache Verständnisfragen.
- Nachvollziehbare Angabe der verwendeten Lehrplaninhalte und Quellen.
3. KI-gestützte Qualitätssicherung
- Automatische Prüfung vorhandener oder neu erstellter Anweisungen anhand definierter fachlicher und didaktischer Kriterien.
- Überprüfung auf Verständlichkeit, Vollständigkeit, eindeutige Schrittfolgen und angemessene Komplexität.
- Konkrete Verbesserungsvorschläge zur Unterstützung einer möglichst selbstständigen Durchführung.
- Möglichkeit zur abschließenden Prüfung, Bearbeitung und Freigabe durch die Fachkräfte.
4. Einfache Bereitstellung
- Einbindung von Fotos direkt am Arbeitsplatz.
- Automatische Erstellung druckfähiger PDF-Dokumente im Corporate Design.
- Möglichst Export in ein Moodle-kompatibles Format (z. B. H5P, SCORM oder Moodle-Lesson).
Für den Hackathon steht die prototypische Umsetzung der KI-Funktionen im Vordergrund. Die vollständige Android-App, Offline-Synchronisation und Moodle-Integration können gegebenenfalls in einer anschließenden Entwicklungsphase umgesetzt werden.
Spezifische Anforderungen
- Schnittstellen:Reibungsloser Export nach Moodle (Standard-Importformate) und PDF.
- Datenschutz & DSGVO: Strikte Einhaltung des Datenschutzes (insbesondere Schutz der Privatsphäre von Teilnehmenden und Mitarbeitenden bei Bildaufnahmen, z. B. Fokus auf Werkstücke oder automatische Gesichtsverpixelung).
- Offline-Fähigkeit:Stabile Erfassung auch bei schwankender WLAN-Abdeckung in Werkstätten mit anschließender Synchronisation.
- Einfache Bedienbarkeit: Intuitive Benutzerführung (z. B. Wizard-Prinzip).
Zusätzliche Informationen
Besonderes Augenmerk liegt auf der Zielgruppe junger Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung oder Lernschwierigkeiten: Die Strukturierung muss Reizüberflutung vermeiden und Handlungssicherheit vermitteln.
Challenge Video & Data
Video: https://www.youtube.com/shorts/Ot_WHxoYN4o
Daten: keine
6) Daily & Weekly Planner
Caritas-Don Bosco GmbH
Die Challenge:
Wie können wir mithilfe einer intuitiven, TEACCH-orientierten Android-App einen integrativen Tages- und Wochenplaner schaffen, der Teilnehmenden verlässliche Orientierung bietet und Fachkräften eine sichere, modulare Ablauf- und Terminverwaltung ermöglicht?
Die gemeinnützige Caritas-Don Bosco GmbH Würzburg ist ein überregionales Bildungszentrum in gemeinsamer Trägerschaft der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos und des Caritasverbandes der Diözese Würzburg.
Berufsbildungswerk (BBW) Würzburg
Das Berufsbildungswerk ist eine Einrichtung der beruflichen Rehabilitation und unterstützt junge Menschen mit Förderbedarf auf ihrem Weg in den Beruf. Das Angebot richtet sich an junge Menschen mit psychischer Beeinträchtigung, mit Autismus-Spektrum-Störung oder mit besonderem Förderbedarf im Bereich Lernen. Differenzierte Wohnformen bieten eine individuell abgestimmte pädagogische Ergänzung und Begleitung. Ziel ist es, berufliche und persönliche Perspektiven zu schaffen.
Nutzergruppe sind Menschen mit ASS, Lernbehinderungen und/oder psychischen Erkrankungen im Berufsbildungswerk sowie auf Admin-Seite deren Reha-Team-Mitglieder (Ausbilder:in, Sozialpädagogischer Fachdienst, Psycholog:in, Mitarbeiter:in im Wohnen, etc…).
Für viele unserer Teilnehmenden – insbesondere junge Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen oder psychischen Beeinträchtigungen – stellen zeitliche Übergänge, Tagesstrukturen und Terminänderungen eine erhebliche Belastung dar. Herkömmliche Kalender-Apps sind meist zu unübersichtlich, textlastig und schwer bedienbar.
Gesucht wird ein „Integrativer Tages- und Wochenplaner“ als Android-App, der auf dem TEACCH-Ansatz basiert. Die App soll zwei getrennte Oberflächen bieten: Eine Verwaltungsansicht für Fachkräfte/Mitarbeitende, um Termine und standardisierte Module (z. B. Ausbildungstag mit Pausen, Internatsabläufe wie Lernzeiten und Abendessen) zu verwalten und via Internet an Teilnehmende zu übertragen. Die Teilnehmenden erhalten eine extrem reduzierte, visuell klare Benutzeroberfläche mit automatischer Erinnerungsfunktion, die ihnen Sicherheit und Struktur im Alltag gibt.
Das Ziel
Ziel ist ein praxistauglicher Prototyp einer Android-App mit rollenbasierter Architektur (Fachkraft/Admin vs. Teilnehmende), der den Alltag im Bildungszentrum und den differenzierten Wohnformen strukturiert.
Dabei sollen insbesondere folgende Anforderungen erfüllt werden:
- Visuelle Übersicht nach TEACCH: Tages- und Wochenansichten auf einen Blick erfassbar (hoher visueller Kontrast, Farbleitsysteme, Symbole/Piktogramme, minimale Ablenkung).
- Zwei getrennte Benutzeroberflächen:
Fachkraft-Modus (Admin):Erstellen, Pflegen und Zuweisen von Plänen an einzelne Teilnehmende über das Internet.
User-Modus (Teilnehmende): Stark vereinfachte, manipulationssichere und barrierearme Darstellung. - Vordefinierte Routine-Module:Schnelles Einfügen standardisierter Abläufe (z. B. strukturierter Arbeitstag mit Pausenzeiten; Internatsablauf mit Lernzeit, Freizeit, Abendessen).
- Foto- und Medieneinbindung: Verknüpfung von Terminen mit Bildern (z. B. Bezugspersonen, Räumlichkeiten, Arbeitsplätze) im Corporate Design der Einrichtung.
- Automatische Erinnerungen: Zuverlässige Benachrichtigungen zu von Fachkräften oder Teilnehmenden vordefinierten Zeiten.
- DAU-sichere Programmarchitektur: Intuitive Bedienung, die versehentliches Verstellen, Löschen von Terminen oder Fehlbedienungen durch Teilnehmende konsequent ausschließt.
- Eine Ergänzung um die Möglichkeit, dass der Nutzer auch noch seine privaten Termine in den integrativen Tages- und Wochenplaner einstellen kann, wäre optional wünschenswert.
KI könnte eingesetzt werden, um mehrere Alltagsaufgaben in eine Routine zu überführen und diese in den Tages- bzw. Wochenplan einzufügen, z. B. an die Morgensituation (Aufstehen, waschen, anziehen, frühstücken). Die ToDo´s werden vom Nutzer definiert – eine Routinevorschlag wird ausgegeben, ist aber noch anpassbar z. B. bzgl. der jeweiligen benötigten Zeit o. ä.
Spezifische Anforderungen
- DSGVO & Datensicherheit: Höchste Standards beim Schutz sensibler personenbezogener Betreuungs- und Zeitdaten; durchgängige Transportverschlüsselung (TLS/HTTPS) bei der Übertragung zwischen Fachkraft und Teilnehmenden.
- Manipulationssicherheit: Teilnehmende dürfen Termine einsehen und abhaken/bestätigen, administrative Änderungen bleiben autorisierten Fachkräften vorbehalten.
Zusätzliche Informationen
Die Planungs-App soll den Übergang zwischen Ausbildung (BBW) und Wohnalltag (Internat) nahtlos miteinander verbinden und den Teilnehmenden zu größtmöglicher Selbstständigkeit verhelfen.
Challenge Video & Data
Video: https://www.youtube.com/watch?v=br5f1GpXtxc
Daten: keine
THWS | Fit4Germany
7) Table for Four: Vom Mittagessen zur Freundschaft (Blind Lunch)
THWS Fit4Germany
Die Challenge
Rückmeldungen aus Zufriedenheitsbefragungen, der Studienberatung und eigenen Angeboten zeigen, dass sich viele internationale Studierende mehr Unterstützung wünschen, um Kontakte zu deutschen Studierenden zu knüpfen und sich in ihrem neuen Umfeld einzuleben. Gerade im ersten Semester fehlen niedrigschwellige Angebote, die Menschen aktiv zusammenbringen. Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch darin, auch deutsche Studierende für solche Angebote zu gewinnen. Sie verfügen meist bereits über ein soziales Netzwerk und sehen daher oft keinen unmittelbaren Grund, teilzunehmen. Ohne ihre Beteiligung kann ein erfolgreiches Matching jedoch nicht funktionieren. Gesucht wird deshalb ein Format, das beide Seiten gleichermaßen anspricht und sich nicht wie ein ehrenamtliches Engagement anfühlt.
Das Ziel
Ziel ist es, internationale und deutsche Studierende bei einem gemeinsamen Mittagessen in Vierergruppen zusammenzubringen. Dafür soll eine einfache digitale Matching-Lösung entwickelt werden, die Studierende anhand von Sprachpräferenzen, Studienfach, Campus, gemeinsamen Interessen und zeitlicher Verfügbarkeit zusammenbringt. Wie diese Informationen erfasst werden, ist bewusst offen gestaltet – auch kreative und spielerische Ansätze sind willkommen. Die Anmeldung soll möglichst einfach und unkompliziert sein. Der Erfolg der Lösung zeigt sich insbesondere daran, dass sich internationale und deutsche Studierende in einem ausgewogenen Verhältnis anmelden, die angemeldeten Personen tatsächlich teilnehmen und wiederkommen und aus den Begegnungen Kontakte entstehen, die über das gemeinsame Mittagessen hinaus bestehen bleiben.
Spezifische Anforderungen
Die Lösung muss an einer bayerischen Hochschule einsetzbar und DSGVO-konform sein. Sie sollte möglichst ohne Lizenzkosten oder mit geringen Implementierungskosten realisierbar sein und sich ohne größeren technischen Aufwand betreiben und pflegen lassen. Ebenso wichtig ist eine niedrigschwellige Anmeldung: wenige Angaben, nur wenige Minuten Zeitaufwand und keine unnötigen Hürden wie aufwendige Registrierungsprozesse oder die Installation einer zusätzlichen App.
Challenge Video + Data
Hilfreiche Tipps & Methoden
SLIDES: Tipps und Methoden zum Hackathon
VIDEO: Tipps und Methoden zum Hackathon



