Aktuelle Informationen und Veranstaltungen
From thesis to real-world innovation: Student projects at IMES × Fraunhofer ISC

02.09.2026: What happens when students get the opportunity to work on real-world challenges at the intersection of engineering, AI, robotics and laboratory automation?
At IMES, we highly value our close and collaborative partnership with Fraunhofer ISC. Together, we give Master’s students the opportunity to work on challenging, application-oriented topics for their theses, develop their own ideas and put their solutions to the test in practice.
Here are three examples of recent theses:
Aung Min Thein developed Hoffy, a desktop assistant whose language model runs entirely on the user's own laptop, ensuring that confidential laboratory data, measurement records and internal documents never leave the device or reach a cloud service. Because laboratory applications require numbers that are correct rather than merely plausible, quantities such as molar mass, molarity and dilution are computed using deterministic libraries rather than the language model, improving numerical accuracy by 36.7 percentage points in a controlled comparison against the same model without these tools.
Linh Nguyen worked on automated direct recycling using computer vision and robotics for his thesis. He particularly enjoyed the freedom he had in approaching the project, which helped him explore new concepts without fear and accept that failure is part of being an engineer. As he puts it: an engineering team tends to have either a very elegant solution or a “quick-and-dirty” solution that gets the job done – “if it’s stupid and it works, it’s not stupid.”
Dev Patel integrated a ZEISS Celldiscoverer 7 automated microscope into a PLC-controlled dual-arm robotic platform to automate cell culture image acquisition and analysis. The work covers custom well plate handling tool design, PLC-microscope communication, and a closed-loop AI-based image analysis pipeline, demonstrated through automated cell counting.
As Thomas Schwarz from Fraunhofer ISC highlights: “Through our broad range of application-oriented projects, we give students the opportunity to directly test and implement their developments in practice. The close collaboration with IMES and THWS enables us to jointly develop innovative ideas and translate them into practical solutions.”
For Prof. Dr. Jan Hansmann, the value of this collaboration lies particularly in seeing students turn challenging research questions into practical solutions. He emphasizes that giving students the freedom to explore their own ideas, combined with close collaboration with experienced research partners, creates an inspiring environment where research, education and real-world application come together.
Many thanks to everyone involved – and congratulations to Aung Min, Linh and Dev on their impressive work!
Farewell, Xavier and thank you!
From June 9 to July 31, Xavier joined our team while completing his work-study program in Electrical Energy and Power Electronics between UniLaSalle in Amiens and Brightloop in Paris.
During his internship, he worked on an exciting research project: developing a device capable of measuring the liquid level in a standard tube without any contact with the liquid. His work included:
- Rewriting the software for the measurement device
- Performing validation tests
- Implementing a method to identify liquid-specific characteristics, enabling accurate measurements across a wide range of liquids – from water- and alcohol-based liquids to oils and many others.
It was a pleasure to work with him owver the past week. Thank you, Xavier, for your great work and your dedication.
We wish you all the very best for the rest of your studies and every success in your future career. We hope you enjoyed your time at IMES and wish you all the best for the exciting journey ahead. You will always be welcome back!
IMES-Team-Retreat: Gemeinsam wachsen. Gemeinsam Zukunft gestalten
27.07.2026: Das IMES wächst – und mit ihm unser Team, unsere Kompetenzen und unsere gemeinsamen Ziele
In den vergangenen Monaten ist viel passiert: Zwei große neue Förderprojekte, fünf neue Kolleginnen und Kollegen und jede Menge neues Know-how bereichern unser Institut. Heute vereinen wir am IMES Expertisen aus den Ingenieurwissenschaften, den Naturwissenschaften (Biologie und Chemie) sowie KI, Data Science und Medizininformatik – eine interdisziplinäre Vielfalt, die Innovation erst möglich macht.
Umso wichtiger war unser erstes gemeinsames Team-Retreat. Im Mittelpunkt standen das gegenseitige Kennenlernen, der Austausch über unsere fachlichen Kompetenzen und persönlichen Stärken, unser Blick auf die Marke IMES sowie die Frage, wie wir als Team künftig zusammenarbeiten möchten.
Ein Highlight war außerdem unser Besuch der Außenstelle Bronnbach des Fraunhofer ISC. Andreas Diegeler gewährte uns spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und zeigte eindrucksvoll, wie innovative Forschung in die Praxis überführt wird.
Was bleibt, ist vor allem ein Gefühl: Aufbruch. Die offene Atmosphäre, der intensive Austausch und die positive Stimmung haben gezeigt, welches Potenzial in unserem Team steckt.
Wir freuen uns auf alles, was vor uns liegt – und darauf, die Zukunft der Medizintechnik, Laborautomatisierung und medizinischen Datenanalyse gemeinsam zu gestalten.
Junge Talente zu Besuch am IMES - für MINT-Studium begeistern

15.07.2026: Vor Kurzem durften wir die 12. Klasse des Olympia-Morata-Gymnasiums, Vertiefungsfach Biophysik, am Institut für Medizintechnik Schweinfurt (IMES) begrüßen.
Im Rahmen einer Institutsführung erhielten die rund 15 Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit rund um die Themen Medizintechnik und Laborautomatisierung. Dabei stellten wir unter anderem unsere aktuellen Forschungsprojekte #AutoProNano und #EQUIP vor.
Natürlich durfte auch das praktische Ausprobieren nicht fehlen: Anhand von Ultraschall- und Spektrometrie-Anwendungen konnten die Schülerinnen und Schüler Medizintechnik selbst erleben und einen Eindruck davon gewinnen, wie vielfältig und spannend dieses Fachgebiet ist.
Mit Besuchen wie diesem möchten wir jungen Menschen zeigen, welche Möglichkeiten die Medizintechnik bietet, sie für ein MINT-Studium begeistern und ihnen Einblicke in Forschung und Studium am IMES geben. Unser stellvertretender Institutsleiter Prof. Dr. Jan Hansmann bringt es auf den Punkt: „Vielleicht entscheidet sich die eine oder der andere ja später für ein Studium an der THWS. Wenn wir dafür den ersten Impuls geben konnten, freut uns das besonders.“
Vielen Dank für euren Besuch, euer großes Interesse und die vielen spannenden Fragen. Wir wünschen euch alles Gute für euren weiteren Weg!
Nanopartikel aus Schweinfurt: Willkommen im Forschungsraum EQUIP!

06.07.2026: Am IMES der THWS entsteht mit EQUIP eine hochmoderne Forschungsplattform für automatisierte Labortechnik. Gemeinsam mit unseren Partnern an der FAU Erlangen-Nürnberg und dem Fraunhofer ISC TLC-RT entwickeln wir neue Ansätze zur datengetriebenen Optimierung lipidbasierter Nanopartikel - wichtigen Wirkstofftransportern für mRNA-basierte Therapien.
- Automatisierte Laborprozesse
- Künstliche Intelligenz und Aktives Lernen
- Biologische Tests an menschlichen Gewebemodellen
So schaffen wir die Grundlage für reproduzierbare Forschung und einen Beitrag zur Entwicklung zukünftiger Therapien - von personalisierten Krebsbehandlungen bis hin zu weiteren innovativen Wirkstoffsystemen.
EQUIP steht aber nicht nur für exzellente angewandte Forschung: Bis 2029 entstehen neue Qualifizierungsangebote für Studierende, Promovierende und Fachkräfte, insbesondere für die Region Mainfranken. Mit Life Science Engineering stärken wir den Wissenstransfer zwischen Hochschule, Forschung und Industrie.
Nach der Bestellung der Geräte freuen wir uns nun auf den Aufbau der Anlage bis Ende des Jahres. Anschließend starten wir gemeinsam mit unseren Forschungs- und Industriepartnern in die nächste Projektphase und schaffen die Grundlage für die ersten automatisierten Herstellungs- und Optimierungsprozesse.
Wir freuen uns darauf, euch auf diesem Weg mitzunehmen und regelmäßig Einblicke in den Forschungsraum EQUIP zu geben!
Von Mainfranken nach Brasilien: IMES auf internationaler Bühne

06.07.2026: Ende Juni waren Prof. Dr. Jan Hansmann und Dr. Christoph Malkmus vom IMES-Team beim 1st International Symposium on Nanotechnology for Healthcare an der Fiocruz in Rio de Janeiro vertreten - einer der führenden Einrichtungen für Gesundheitsforschung und Innovation in Lateinamerika. Im Mittelpunkt der Konferenz standen innovative Technologien für die Gesundheitsversorgung von morgen.
Beide IMES-Forscher präsentierten aktuelle Forschungsergebnisse zur Automatisierung von Laborprozessen in den Life Sciences, die gemeinsam mit dem Fraunhofer TLC-RT im Forschungsprojekt IDEAL (Intelligente Digitalisierte Automatisierungslösungen für das Labor) entwickelt werden.
Durch die Verbindung der Automatisierungskompetenz des Fraunhofer TLC-RT mit dem IMES-Know-how in den Bereichen Engineering und Data Science entstehen intelligente, digitalisierte Laborlösungen. Gleichzeitig wird die Grundlage für eine neue interdisziplinäre Forschungsgruppe in Mainfranken geschaffen. Die erfolgreiche Kooperation steht für gelebte Innovation, kurze Wege und den gemeinsamen Anspruch, Forschung mit gesellschaftlicher Wirkung zu verbinden.
Die Konferenz in Rio hat einmal mehr gezeigt, wie entscheidend das Zusammenspiel von Biologie, Ingenieurwissenschaften, Automatisierung und digitalen Technologien für die Gesundheitsversorgung der Zukunft ist. Genau an dieser Schnittstelle forscht und entwickelt das interdisziplinäre Team des IMES.
Forschungsraum EQUIP: Neue Innovationsschmiede an der THWS

05.12.2025, PM: Kooperationsprojekt für automatisierte Labortechnik läuft bis 2029
Wegweisende Fortschritte im Bereich „Life Science Engineering“: An der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) entsteht mit dem Forschungsraum EQUIP ein hochmodernes, automatisiertes Labor für innovative Optimierung von Wirkstofftransportern, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dagmar Fischer von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung (ISC) in Würzburg. Projektleiter an der THWS ist Prof. Dr. Jan Hansmann vom Institut für Medizintechnik (IMES), Förderträger ist das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.
Im Zentrum des neuen Forschungsprojekts steht die datengetriebene Optimierung lipid-basierter Nanopartikel. Diese Partikel sind beispielsweise Wirkstofftransporter für mRNA-Impfstoffe wie gegen das Corona-Virus. Künftig sollen sie auch für die präzise Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt werden. Damit die Nanopartikel innerhalb des menschlichen Körpers dort ansetzen können, wo sie gebraucht werden, müssen sie ganz bestimmte Gewebeeigenschaften haben, um etwa in die Haut eindringen oder die Bluthirnschranke überwinden zu können. Welche Eigenschaften für den jeweiligen Einsatz optimal sind, wird an menschlichen Gewebemodellen getestet, wodurch sich die Zahl notwendiger Tierstudien verringern lässt.
Die Datenmengen aus diesen Testreihen werden mit sogenanntem „Aktivem Lernen“ – einer Strategie aus der künstlichen Intelligenz – analysiert, um die jeweils optimalen Partikeleigenschaften herauszufinden. Mit automatisierten Prozessen für die Herstellung, Analyse und die biologischen Tests von Nanopartikeln wird das Team von EQUIP die Herausforderungen in der Wirkstoffentwicklung angehen. „Durch die Automatisierung steigern wir die Standardisierung und Reproduzierbarkeit der Partikeleigenschaften“, erläutert Projektleiter Prof. Dr. Jan Hansmann. Das Forschungsvorhaben stelle somit ein Konzept für eine präklinische Entwicklungsplattform. Dies sei nicht nur ein wissenschaftlicher Meilenstein, sondern auch ein bahnbrechender Ansatz für den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis.
Einsatz für Studierende, Weiterbildung für Fachkräfte
Eine besondere Stärke des Projekts liegt in seinem dreistufigen Qualifizierungskonzept. Die Integration von Studierenden und Promovierenden eröffnet jungen Talenten an der Schnittstelle von Ingenieurs- und Lebenswissenschaften neue Bildungschancen. Zudem arbeitet die THWS mit Industriepartnern – der OPTIMA packaging group GmBH und dem Lab Automation Network – an einem berufsbegleitenden Weiterbildungsprogramm für Fachkräfte in der Automatisierungstechnologie mit Bezug zu Life Sciences. „In Zeiten des industriellen Strukturwandels, insbesondere in der Region Schweinfurt, leistet die THWS mit diesem Ansatz einen wertvollen Beitrag zur Transformation der Industrie und wirkt dem Fachkräftemangel in der Biotechnologie entgegen“, betont Prof. Dr. Hansmann.
„Das Projekt EQUIP ist ein Paradebeispiel für die zukunftsorientierte Symbiose aus Forschung, Bildung und industrieller Zusammenarbeit und zeigt eindrucksvoll, wie akademische Institutionen aktiv zur Lösung globaler Herausforderungen beitragen können“, betont Prof. Dr. Jan Schmitt, Vizepräsident für Forschung und Gründung an der THWS.
Die Forschungsinitiative EQUIP ist eines von bundesweit 23 geförderten Projekten und läuft noch bis Ende 2029. Die Förderlinie wird gemeinsam vom fachlich zuständigen Ressort des Landes Bayern und dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen des Programms „Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW)“ finanziert.
(Foto: AdobeStock-Sampao-1524565973)


