Eine Idee im Kopf, ein Semester voller Möglichkeiten
Ein halbes Jahr zwischen Bachelor und Master – für Marco die perfekte Gelegenheit, aus einer lang gehegten Idee ein echtes Projekt zu machen. Im Brückenstudium entwickelt er passgenaue Schutzfolien für hochwertige Fahrradrahmen und sammelt Erfahrungen, die weit über sein Herzensprojekt hinausgehen.

Stell dich kurz vor:
Ich bin Marco und habe meinen Bachelor in Gesundheitsmanagement an der THWS gemacht. Danach wollte ich in Richtung Master weiter, hatte aber ein halbes Jahr Zeit zu überbrücken, die wollte ich sinnvoll nutzen. Gründungsthemen haben mich schon im Bachelor am meisten gepackt, und durch ein Praktikum in der Industrie habe ich gemerkt, dass mir agile, flexible Arbeitsweisen deutlich mehr liegen als starre, große Systeme. Genau da hat für mich das Brückenstudium angesetzt.
Warum hast du dich für das Brückenstudium entschieden?
Ich wollte endlich das Projekt umsetzen, das mir schon lange im Kopf herumspukte. Im regulären Studium war dafür zwischen Prüfungen und Pflichtterminen einfach kein Platz. Gleichzeitig wusste ich von Anfang an, dass ich meinen Master machen will, und wollte die Zeit bis dahin nicht einfach absitzen, sondern für mein Herzensprojekt nutzen.
Wem würdest du das Brückenstudium empfehlen?
Jedem, der eine eigene Projektidee hat, aber genauso jedem, der einfach mal ins Studentenleben reinschnuppern will, auch ohne konkrete Idee.
„Manchmal hilft das Programm sogar dabei, die passende Idee erst zu finden. Bei mir hat sich meine eigene Idee währenddessen auch nochmal verändert.“
Worum geht es in deinem Projekt?
Ich entwickle Rahmenschutzfolien für Fahrräder, quasi einen Schutzfaktor für hochwertige Rennräder, Gravelbikes und Carbonrahmen. Die bekommen oft Macken, die nicht nur unschön aussehen, sondern auch die Funktion beeinträchtigen können. Mein Ziel sind passgenaue Folien, die designtechnisch schön und gleichzeitig funktional sind.
Was hast du während der Projektarbeit über dich selbst gelernt?
Dass viele Dinge am Anfang deutlich schwieriger wirken, als sie am Ende sind, vor allem wenn man in der Gruppe darüber spricht. Die regelmäßigen Meilensteine und Gruppenbesprechungen im Brückenstudium waren dabei ein guter Motivator, denn es ist ziemlich blöd, wenn man in der Runde nichts vorzuweisen hat.
