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Presseinfo Einweihung TTZ-WUE 24.02.2026

Offizielle Fotos - Download

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Prof. Dr. Sebastian Biedermann, Leiter des TTZ-WUE, zeigt StM Markus Blume Tools für Cyber-Security (Foto: THWS/Tobias Hestner)
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Wie „Deutschlands gefährlichster Schreibtisch“ aussehen kann, erfuhr StM Markus Blume (re.), indem er potenzielle Gefahrenquellen an Hardware des TTZ-WUE selbst ausprobierte (Foto: THWS/Tobias Hestner)
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Wie „Deutschlands gefährlichster Schreibtisch“ aussehen kann, erfuhr StM Markus Blume (re.), indem er potenzielle Gefahrenquellen an Hardware des TTZ-WUE selbst ausprobierte (Foto: THWS/Tobias Hestner)
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Wie „Deutschlands gefährlichster Schreibtisch“ aussehen kann, erfuhr StM Markus Blume (vorne), indem er potenzielle Gefahrenquellen an Hardware des TTZ-WUE selbst ausprobierte (Foto: THWS/Tobias Hestner)
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Wie „Deutschlands gefährlichster Schreibtisch“ aussehen kann, erfuhr StM Markus Blume (2. v. re.), indem er potenzielle Gefahrenquellen an Hardware des TTZ-WUE selbst ausprobierte (Foto: THWS/Tobias Hestner)
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Was passiert, wenn man einen fremden USB-Stick am eigenen PC anschließt? StM Markus Blume (oben rechts) lässt sich von Tanja Klöffel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am TTZ-WUE, die Risiken erklären (Foto: THWS/Tobias Hestner)
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Was passiert, wenn man einen fremden USB-Stick am eigenen PC anschließt? StM Markus Blume (oben rechts) lässt sich von Tanja Klöffel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am TTZ-WUE, die Risiken erklären (Foto: THWS/Tobias Hestner)
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StM Markus Blume (Mitte) und Prof. Dr. Jean Meyer, Praesident der THWS, mit der Hightech-Agenda-Plakette im TTZ-WUE (Foto: THWS/Tobias Hestner)
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StM Markus Blume (10. v. re.) mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Jean Meyer (10. v. li.), Prof. Dr. Sebastian Biedermann, Leiter des TTZ-WUE (4. v. li.), Thomas Eberth, Landrat des Landkreises Würzburg (8. v. re.), Peter Juks, Bürgermeister von Ochsenfurt (5. v. li.), sowie alle anwesenden Stifterinnen und Stifter des TTZ-WUE (Foto: THWS/Tobias Hestner)
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Von links: Peter Juks, Bürgermeister von Ochsenfurt, Susanne Weizendörfer, Regierungspräsidentin der Regierung von Unterfranken, Caroline Trips, Präsidentin der IHK Würzburg-Schweinfurt, Felix von Zobel, MdL der FREIEN WÄHLER, Hochschulpräsident Prof. Dr. Jean Meyer, CSU-Landtagsabgeordneter Björn Jungbauer, StM Markus Blume, Landrat Thomas Eberth, Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer HWK, Prof. Dr. Sebastian Biedermann, Leiter des TTZ-WUE, sowie Volkmar Halbleib, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Würzburg-Land, bei der Einweihung des TTZ-WUE (Foto: THWS/Tobias Hestner)
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Von links: Hochschulpräsident Prof. Dr. Jean Meyer, Staatsminister Markus Blume, Thomas Eberth, Landrat des Landkreises Würzburg, sowie Prof. Dr. Sebastian Biedermann, Leiter des TTZ-WUE, drücken den Buzzer zur offiziellen Einweihung des TTZ-WUE (Foto: THWS/Tobias Hestner)
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Von links: Hochschulpräsident Prof. Dr. Jean Meyer, Staatsminister Markus Blume, Thomas Eberth, Landrat des Landkreises Würzburg, sowie Prof. Dr. Sebastian Biedermann, Leiter des TTZ-WUE, drücken den Buzzer zur offiziellen Einweihung des TTZ-WUE (Foto: THWS/Tobias Hestner)
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Von links: Hochschulpräsident Prof. Dr. Jean Meyer, Staatsminister Markus Blume, Thomas Eberth, Landrat des Landkreises Würzburg, sowie Prof. Dr. Sebastian Biedermann, Leiter des TTZ-WUE, drücken den Buzzer zur offiziellen Einweihung des TTZ-WUE (Foto: THWS/Tobias Hestner)
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Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, bei seiner Begrüßungsrede zur Einweihung des TTZ-WUE (Foto: THWS/Tobias Hestner)
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Hochschulpräsident Prof. Dr. Jean Meyer (re.) begrüßt StM Markus Blume zur Einweihung des TTZ-WUE (Foto: THWS/Tobias Hestner)

Aktiv gegen Datendiebstahl, Industriespionage und Sabotage: Feierliche Einweihung des Technologietransferzentrums für Cyber-Sicherheit

Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit: THWS setzt mit Einweihung des TTZ-WUE neuen Maßstab zum Schutz regionaler Akteure vor Cyber-Angriffen

 

Das auf Informationssicherheit spezialisierte Technologietransferzentrum (TTZ-WUE) der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) wird am 24. Februar 2024 offiziell durch Markus Blume, den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, eingeweiht. In den Räumen der Ochsenfurter Klingentorpassage begrüßen Hochschulpräsident Prof. Dr. Jean Meyer und Prof. Dr. Sebastian Biedermann, Leiter des TTZ-WUE, außerdem den Landrat des Landkreises Würzburg, Thomas Eberth, den Bürgermeister von Ochsenfurt, Peter Jux, sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Stifterunternehmen.

„Das erste Jahr am TTZ-WUE war insgesamt ein guter Start. Wir konnten ein Team aus mehreren wissenschaftlichen Mitarbeitenden aufbauen und in unterschiedlichen Bereichen arbeiten“, so Prof. Dr. Biedermann. „Inzwischen laufen mehr als zwölf verschiedene Projekte, die wir Schritt für Schritt weiterentwickeln. Außerdem sind bereits erste Publikationen entstanden. Besonders erfreulich ist auch, dass aus dem Umfeld des TTZ-WUE das erste Start-up hervorgegangen ist.“

Zentrale Forschungsschwerpunkte

Um die mit den Stifterunternehmen gesetzten Forschungsschwerpunkte umzusetzen, wurden in den vergangenen Monaten sechs wissenschaftliche Mitarbeitende eingestellt. Der Fokus liegt auf drei zentralen Kernbereichen:

  • Verbindung von künstlicher Intelligenz (KI) und IT-Sicherheit
  • Threat Intelligence und Schwachstellensuche
  • Security Management und Security Awareness

„Mit diesen Forschungsschwerpunkten verfolgt das TTZ-WUE einen umfassenden Ansatz, um aktuelle und zukünftige Herausforderungen in der Informationssicherheit aktiv zu gestalten“, erklärt Prof. Dr. Biedermann. Da die schnelle Entwicklung von KI die Informationssicherheit verändert, forscht das TTZ-WUE an robusten KI-Modellen. Threat Intelligence dagegen ist die aktive und systematische Analyse von Cyber-Bedrohungen, um Sicherheitslücken frühzeitig zu identifizieren und zu schließen – bevor sie von Angreifenden ausgenutzt werden können. Darüber hinaus werden bereits erfolgte Angriffe genau untersucht, um Sicherheitsstrategien vorausschauend zu verbessern und Unternehmen zu schützen. Security Management und Security Awareness als dritter Forschungsbereich dient zur Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen und zur Sensibilisierung von Mitarbeitenden in Unternehmen und Organisationen. Um Unternehmen und Institutionen ganzheitlich in ihrer Sicherheitsarchitektur zu unterstützen, setzt das TTZ-WUE auf die Entwicklung effizienter Sicherheitsstrategien, praxisnaher Schulungskonzepte und automatisierter Kontrollmechanismen.

Demonstration verschiedener Anwendungen

In einem Rundgang durch die Büroräume werden fünf Anwendungen demonstriert. Neben „Deepfakes“ und „Adversarial Samples“, also manipuliertem Bildmaterial bzw. manipulierten Objekten, welche KI-Modelle austricksen, können die Besuchenden anhand verschiedener Geräte wie Kameras, Sensoren und Heizkörperthermostaten mögliche Sicherheitslücken entdecken. In der dritten Demonstration „Deutschlands gefährlichster Schreibtisch“ geht es darum, Mitarbeitende für potenzielle Gefahrenquellen zu sensibilisieren. Ungesicherte USB-Sticks, offene Schnittstellen wie entsperrte Laptops oder Zugänge zu Passwörtern – all dies sind typische Sicherheitsprobleme. Interessierte haben die Möglichkeit, diese Schwachstellen am Schreibtisch zu identifizieren und Vorschläge für deren Behebung zu formulieren. Eine weitere Sicherheitsmaßnahme ist ein sogenanntes „Honeynet“, bei der absichtlich verwundbare Systeme eingerichtet wurden, um Angreifer anzulocken und zu beobachten. Die Besuchenden können live digitale Angriffe durch visuell hervorgehobene Ereignisse auf einer Deutschlandkarte sehen und Trends erkennen. In der fünften Anwendung „Security Awareness“ führen die Mitarbeitenden ein Dashboard vor, das Einblicke in erhobene Daten bezüglich der Sensibilisierung der Mitarbeitenden in einem Unternehmen zeigt.

Aktuelle Herausforderungen durch Cyber-Angriffe

„Der wirtschaftliche Schaden durch Datendiebstahl, Industriespionage und Sabotage hat in Deutschland ein neues Rekordniveau erreicht und beläuft sich inzwischen auf jährlich rund 289 Milliarden Euro,“ so Prof. Dr. Biedermann. Etwa acht von zehn Unternehmen seien in den vergangenen zwölf Monaten von entsprechenden Vorfällen betroffen, wobei knapp drei Viertel eine deutliche Zunahme von Cyber-Angriffen registrierten. Besonders häufig führten die Spuren der Angriffe nach Osteuropa und Asien, teilweise mit Hinweisen auf staatliche Akteure und ausländische Geheimdienste. Sogenannte „Ransomware“ (engl. „ransom“ = Lösegeld) stellte dabei eine zentrale Bedrohung dar: Jedes dritte betroffene Unternehmen hat nach einem Angriff Lösegeld gezahlt. Prof. Dr. Biedermann verdeutlicht: „Die Zahlen unterstreichen die wachsende Bedeutung von Cyber- und Wirtschaftsschutz für Unternehmen aller Größenordnungen. Angesichts dieser Entwicklung besteht dringender Handlungsbedarf, um die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen nachhaltig zu stärken.“

Über das TTZ-WUE und die weiteren TTZ der THWS

Das TTZ-WUE arbeitet mit einem breiten Spektrum an Partnern aus verschiedenen Branchen zusammen, um praxisnahe und zukunftsweisende Sicherheitslösungen zu entwickeln. Dazu zählen Unternehmen aus der Industrie, die ihre Produktionssysteme vor digitalen Bedrohungen schützen müssen, ebenso wie Akteure aus dem Energiesektor, die eine stabile und sichere Infrastruktur gewährleisten wollen. Auch IT-Firmen sind beteiligt, die mit innovativen Technologien zur Weiterentwicklung von Sicherheitsmechanismen beitragen. Ergänzt wird das Netzwerk durch Firmen aus dem Dienstleistungssektor, auch der kritischen Infrastruktur und Unternehmen im Bereich der Finanzen, die besonders hohe Anforderungen an den Schutz sensibler Daten stellen.

Die ersten TTZ wurden vor mehr als zehn Jahren gegründet und entwickelten sich zu wichtigen Innovationstreibern in den Regionen. Im Freistaat Bayern gibt es rund 50 TTZ mit Fokus auf verschiedenen fachlichen Schwerpunkten. Aktuell sind sechs TTZ an der THWS angesiedelt –in Bad Neustadt/Saale, Bad Kissingen, Marktheidenfeld, Kitzingen, Haßfurt und Ochsenfurt.

Über die THWS

Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zählt zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern und steht seit ihrer Gründung im Jahr 1971 für hervorragende Lehre und angewandte Forschung. Mit rund 9.100 Studierenden, einem breit gefächerten Angebot von mehr als 60 Studiengängen sowie zwei Promotionszentren deckt die THWS ein weites Spektrum ab, das von Technik über Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Sprache bis hin zu Gestaltung reicht. Die THWS ist nicht nur regional in Franken und Bayern verwurzelt, sondern auch stark international ausgerichtet, was sich in zahlreichen Kooperationen und Austauschprogrammen weltweit und nicht zuletzt in einem vielseitigen englischsprachigen Studienangebot widerspiegelt.

 

Kontakt:
Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Leiter Technologietransferzentrum für Cyber Security

Prof. Dr. Sebastian Biedermann

Tückelhäuser Straße 10

97199 Ochsenfurt

sebastian.biedermann[at]thws.de

 

Pressekontakt:   
Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Angela Kreipl

Münzstraße 12

97070 Würzburg

angela.kreipl[at]thws.de

0931 3511-8354

Infos zum TTZ-WUE

Gründung

In seiner Sitzung am 16. Juli 2024 hat das Bayerische Kabinett grünes Licht für die Eröffnung des TTZ-WUE gegeben. Am 31. März 2025 wurden die Räume in der Ochsenfurter Klingentorpassage in Betrieb genommen.

Leitung

Prof. Dr. Sebastian Biedermann

Zentrale Forschungsschwerpunkte

  • Verbindung von künstlicher Intelligenz (KI) und IT-Sicherheit
  • Threat Intelligence und Schwachstellensuche
  • Security Management und Security Awareness

Finanzierung

Im Rahmen des Programms „Hightech Transfer Bayern“ wird das TTZ-WUE für fünf Jahre ab Gründung vom Freistaat Bayern gefördert. Die Räumlichkeiten werden vom Landkreis Würzburg bereitgestellt. Die leitende Stiftungsprofessur wird von den beteiligten Stifterunternehmen gesponsert.

Stifter

  • Stadt Ochsenfurt
  • IHK Würzburg-Schweinfurt
  • Handwerkskammer für Unterfranken
  • AKDB Anstalt des öffentlichen Rechts Hauptverwaltung
  • Bavaria Yacht GmbH
  • BDO Cyber Security GmbH
  • BDO Digital GmbH
  • Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes GmbH
  • Daimler Truck AG
  • Forkium Deutschland GmbH
  • Knauf Information Service GmbH
  • MINOVA Information Services GmbH
  • N-ERGIE Aktiengesellschaft Nürnberg
  • perma-tec GmbH & Co. KG
  • REEL GmbH NKM Noell Special Cranes
  • Schaeffler Technologies AG & CO. KG (Vitesco Technologies GmbH)
  • Secure Cloud Services AG
  • Sparkasse Würzburg Mainfranken
  • SSI Schäfer Automation GmbH
  • TakeASP AG