Studierende der FHWS auf einer Wiese, c Jonas Kron

Herzlich willkommen an der THWS!

Auf dem Bild sind sieben der neun neuen Professorinnen und Professoren zu sehen, die im Wintersemester 2023/24 an der THWS gestartet sind.
Von links oben nach links unten: Prof. Dr. Markus Müller, Prof. Dr. Matthias Schicktanz, Prof. Dr.-Ing. Daniel Hofer, Prof. Petra Danková, Prof. Dr. med. habil. Stefan Sesselmann, Prof. Dr.-Ing. Arnulf Hörtnagel, Prof. Dr. Stefan Friedrich

Neun neue Professorinnen und Professoren haben in diesem Wintersemester an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) ihren Dienst begonnen. Wir freuen uns sehr über die Neuberufenen und ihre Unterstützung in der Lehre und Forschung.

Wollen Sie mehr über unsere Neuberufenen erfahren und warum sie sich für die THWS entschieden haben? Dann klicken Sie sich durch die jeweiligen Interviews.

Wir wünschen allen einen guten Start und ein gutes Ankommen an unserer Hochschule!


Neuberufene Professorinnen und Professoren an der THWS

Fakultät Elektrotechnik


Fakultät Kunststofftechnik und Vermessung

Prof. Dr. Markus Sebastian Müller, Räumliche Analytische Künstliche Intelligenz

Profilbild: Prof. Dr.-Ing. Markus Sebastian Müller
Foto: Markus Müller

1. Was haben Sie gemacht, bevor Sie an die THWS kamen?

Unmittelbar, bevor ich an die THWS kam, war ich bei einem Bio-Tech-Unternehmen im Bereich Computer Vision und Maschine Learning tätig. Ich bin immer noch als Berater in diesem Bereich tätig.

2. Warum haben Sie sich für die THWS als Arbeitgeberin entschieden?

Es ist spürbar, dass an der THWS ein starkes Interesse für die Weiterentwicklung im Bereich KI besteht. Das Potential und die Wichtigkeit dieses Themas wurden an der THWS rechtzeitig erkannt. Die Unterstützung durch die Hightech Agenda Bayern ermöglicht ein ideales Umfeld für innovative Projekte.

3. Worauf freuen Sie sich in Ihrer neuen Karriere als TH-Professor am meisten?

Ich sehe besonders freudig der Möglichkeit entgegen, die spannende Kombination von Lehre und Forschung zu erleben, die an der THWS einen hohen Grad an Abwechslungsreichtum verspricht. Die Zusammenarbeit mit professionellen Wissenschaftlern und Studierenden ist eine große Bereicherung für mich.

4. Warum haben Sie sich für eine Professur entschieden?

Ich sehe es als erfüllende Aufgabe, aktiv an der Qualifizierung unserer Studierenden mitzuwirken und ihnen dabei zu helfen, sich praxisorientiertes Wissen anzueignen, das in der Industrie und Forschung Anwendung findet. Gleichzeitig kann ich meine eigenen Interessen an der THWS vertiefen und verwirklichen. 

5. Wofür begeistern Sie sich neben Ihrer Tätigkeit als THWS-Professor?

Ich befasse mich leidenschaftlich mit dem Thema Bonsai. Die Bonsaipflege bietet mir eine kreative und entspannende Abwechslung.

6. Gibt es einen Fun Fact/ einen Expertentipp/ einen Life-Hack (für Studierende oder die Allgemeinheit) aus Ihrem Fachbereich, den Sie mit uns teilen möchten?

Mein Tipp: Achten Sie auf die Bedürfnisse Ihres Geistes und Körpers. Gesundheit und Glück sind unser kostbarstes Gut.


Fakultät Maschinenbau

Prof. Dr.-Ing. Arnulf Hörtnagel, Wasserstofftechnik und Werkstofftechnik

Profilbild: Prof. Dr.-Ing. Arnulf Hörtnagel
Foto: Arnulf Hörtnagl

1. Was haben Sie gemacht, bevor Sie an die THWS kamen?

Leiter des Geschäftsfeldes für Werkstoffprüfung bei der Swiss Safety Center AG in Wallisellen bei Zürich. Angewandte zerstörende und zerstörungsfreie Werkstoffprüfung im Labor und an immobilen Objekten (Brücken, Gebäude, Kraftwerkskomponenten, Strommasten, großen technischen Anlagen…).

2. Warum haben Sie sich für die THWS als Arbeitgeberin entschieden?

Spannende und zukunftsorientierte Themenstellen im Rahmen der Stellenausschreibung im Kontext „Wasserstofftechnik“.

3. Worauf freuen Sie sich in Ihrer neuen Karriere als TH-Professor am meisten?

Zusammenarbeit mit jungen Menschen. Möglichkeit, eigene fachliche Schwerpunkte zu verfolgen und sich damit im Studiengang, in der Fakultät und an der THWS einzubringen.

4. Warum haben Sie sich für eine Professur entschieden?

Freiheit bei Forschungsschwerpunkten und keine monatlichen Geschäftsfeldreports…nur einmal im Semester :-)

5. Wofür begeistern Sie sich neben Ihrer Tätigkeit als THWS-Professor?

Familie, Kleingarten und Korrosion von Metallen.

6. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt und wie lautet Ihre Antwort darauf?

… geboren und aufgewachsen bin ich im schönen Tirol – aber ich durfte feststellen, dass Unterfranken auch eine sehr schöne Gegend mit großartigen Leuten ist.

7. Gibt es einen Fun Fact/ einen Expertentipp/ einen Life-Hack (für Studierende oder die Allgemeinheit) aus Ihrem Fachbereich, den Sie mit uns teilen möchten?

Der Lerneffekt ist immer dann am größten, wenn Sie selbst die Dinge geradebiegen müssen, welche nicht wie geplant funktionieren.

Prof. Dr.-Ing. Daniel Hofer, Apparate- und Anlagenkonstruktion für die Wasserstofftechnik

Profilbild: Prof. Dr.-Ing. Daniel Hofer
Foto: Photo Prosswitz

1. Was haben Sie gemacht, bevor Sie an die THWS kamen?

Ich leitete die Zertifizierstelle für Druckgeräte von BASF SE und war Spezialist für Hochdrucktechnik (Wasserstoffanwendungen unter Druck).

2. Warum haben Sie sich für die THWS als Arbeitgeberin entschieden?

Weil die THWS eine attraktive Hochschule ist. Insbesondere die hervorragend ausgestatteten Maschinenbaulabore und die eigenständige Entwicklung eines Wasserstoffflugzeuges haben mich beeindruckt.

3. Worauf freuen Sie sich in Ihrer neuen Karriere als TH-Professor am meisten?

Auf die Arbeit mit Studierenden. Als Doktorand am Mechanikinstitut der TU-Darmstadt betreute ich sehr gerne Studierende. 

4. Warum haben Sie sich für eine Professur entschieden?

Weil ich gerne wieder in der Lehre und Forschung arbeiten und aktiv einen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende bzw. Wasserstofftechnik leisten möchte.

5. Wofür begeistern Sie sich neben Ihrer Tätigkeit als THWS-Professor?

Familie, Heimwerken und Radfahren.

6. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt und wie lautet Ihre Antwort darauf?

Was erwarte ich von meinen Studierenden? Um die Ecke denken, ein Blick für Details und das große Ganze.

7. Gibt es einen Fun Fact/ einen Expertentipp/ einen Life-Hack (für Studierende oder die Allgemeinheit) aus Ihrem Fachbereich, den Sie mit uns teilen möchten?

Ich möchte mit einem Zitat von George Westinghouse schließen:

"Wenn Sie eines Tages von mir sagen, dass ich in meiner Arbeit etwas zum Wohlergehen und Glück meiner Mitmenschen beigetragen habe, werde ich zufrieden sein."


Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften

Prof. Petra Danková, Nachwuchsprofessur International Social Work

Profilbild: Prof. Petra Danková
Foto: Wolfgang Schmidt

1. Was haben Sie gemacht, bevor Sie an die THWS kamen?

Ich habe als Sozialarbeiterin und Projektmanagerin im Bereich Migration und Flucht auf vier Kontinenten gearbeitet.

2. Warum haben Sie sich für die THWS als Arbeitgeberin entschieden?

Der Masterstudiengang Social Work with Migrants and Refugees an der TWHS ist einzigartig in Deutschland und ich habe Lust, die Internationalisierung der Hochschule mitzugestalten.

3. Worauf freuen Sie sich in Ihrer neuen Karriere als TH-Professorin am meisten?

Ich freue mich auf kreatives, kollaboratives Lehren und Lernen, das auf die brennenden Themen unserer Welt reagiert. Mein beruflicher Werdegang ist ein gutes Beispiel dafür, wie vielfältig Soziale Arbeit sein kann, und ich möchte gemeinsam mit den Studierenden, mit Partner:innen aus Praxis und Forschung neue Möglichkeiten entwickeln.

4. Warum haben Sie sich für eine Professur entschieden?

Eine Freundin meinte, dass ich mich dafür entschieden habe, weil ich jetzt beruflich Bücher lesen kann. Ein toller Job für eine Introvertierte! Aber es ist mir auch ein Anliegen, meine Erfahrungen weiterzugeben, die Soziale Arbeit voranzubringen und mich proaktiv für eine gerechtere, "sozialere" Welt einzusetzen.

5. Wofür begeistern Sie sich neben Ihrer Tätigkeit als THWS-Professorin?

Ich komme aus Tschechien und dort ist Paddeln fast ein Nationalsport. Ich liebe es, im Sommer am Fluss und überhaupt draußen zu sein. Außerdem lerne ich gerne Sprachen - das klingt für viele vielleicht nicht nach einem Hobby, aber ich finde es faszinierend, wie verschiedene Sprachen die Welt auf ganz unterschiedliche Weise erfahrbar machen.

6. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt und wie lautet Ihre Antwort darauf?

Was ist die größte Herausforderung an der THWS? Die Antwort liegt auf der Hand: Jemandem zu erklären, wie man in der Münzstraße 12 von A nach B kommt und warum die dritte Etage die Null-Ebene ist.

7. Gibt es einen Fun Fact/ einen Expertentipp/ einen Life-Hack (für Studierende oder die Allgemeinheit) aus Ihrem Fachbereich, den Sie mit uns teilen möchten?

„Relationships are built around food!“ Das ist das Wichtigste, was ich in meinem Master in Sozialer Arbeit gelernt habe. Es ist wichtig, Beziehungen aufzubauen und das geht am besten, wenn man etwas Leckeres miteinander teilt und sich Zeit nimmt.


Fakultät Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften

Prof. Dr. Matthias Schicktanz, Multiphysikalische Simulation für nachhaltige Energiesysteme

Profilbild: Prof. Dr. Matthias Schicktanz
Foto: Jana Blohm

1. Was haben Sie gemacht, bevor Sie an die THWS kamen?

Ich habe bei verschiedenen Stadtwerken energetische Quartierslösungen, insbesondere Wärmekonzepte entwickelt und umgesetzt. Zuletzt verantwortete ich als Bereichsleiter die Entwicklung von innovativen Energiekonzepten.

2. Warum haben Sie sich für die THWS als Arbeitgeberin entschieden?

Ich möchte weiter dabei mithelfen, die Energiewende und insbesondere die Wärmewende in Deutschland umzusetzen. Dafür bietet mir die Forschungsprofessur an der THWS gleich zwei Ansatzpunkte. Zum einen möchte ich in der Lehre den Studierenden das nötige Rüstzeug vermitteln, das für die Realisierung von städtischen Energiekonzepts benötigt wird. Zum anderen möchte ich im Rahmen von Forschungsprojekten Kommunen dabei unterstützen, den anstehenden Umbau ihrer Infrastruktur zu meistern.

3. Worauf freuen Sie sich in Ihrer neuen Karriere als TH-Professor am meisten?

Am meisten freue ich mich auf den wissenschaftlichen Austausch mit Kolleg:innen und Studierenden.

4. Warum haben Sie sich für eine Professur entschieden?

Ich möchte in die Welt der Wissenschaft zurückzukehren und meine Stärken ausleben.

5. Wofür begeistern Sie sich neben Ihrer Tätigkeit als THWS-Professor?

Ich verbringe gerne Zeit mit meiner Familie und in der freie Natur. Ideal ist es, wenn beides zusammen kommt - ob es dann ein Spaziergang wird oder eine Fahrradtour ist nicht so wichtig. Außerdem folge ich gerne Wissenschaftsnachrichten.


THWS Business School (Fakultät Wirtschaftswissenschaften)

Prof. Dr. med. habil. Stefan Sesselmann, Digital Health mit Schwerpunkt intersektorale Versorgung

Profilbild: Prof. Dr. med. habil. Stefan Sesselmann

1. Was haben Sie gemacht, bevor Sie an die THWS kamen?

Der Ruf auf die Forschungsprofessur für Digital Health mit Schwerpunkt intersektorale Versorgung an der THWS ist für mich der Höhepunkt eines langen Wegs, den ich im Bereich der Gesundheitsversorgung zurückgelegt habe. Mein Forschungsschwerpunkt am IREM im Rettungswesen, im Katastrophenschutz und in der Notfallmedizin hatte mich schon in der Schulzeit interessiert. Damals begann quasi meine Laufbahn im Schulsanitätsdienst. Da ich den elterlichen Orthopädietechnik-Betrieb übernehmen sollte, machte ich nach dem Abitur aber erstmal eine Ausbildung zum Orthopädieschuhtechniker. Während der Zeit als Azubi wurde mir schnell klar, dass ich mehr über Mensch und Gesundheit wissen wollte und begann dann direkt nach der Gesellenprüfung mit dem Medizinstudium – die Fachrichtung Orthopädie und Unfallchirurgie war aber quasi schon vorgegeben. Für die Weiterbildung zum Facharzt arbeitete ich dann in verschiedenen Kliniken und erwarb berufsbegleitend die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin. Anschließend war ich lange als Notarzt und Leitender Notarzt in Fürth tätig, während ich an der Orthopädischen Uniklinik in Erlangen medizintechnisch-orthopädische Forschung betrieb über die ich später dann auch habilitierte. Neben der Forschung machte mir damals auch die Lehre viel Spaß und als sich 2017 dann die Möglichkeit zur Bewerbung auf eine Professur an der OTH Amberg-Weiden ergab ergriff ich die Gelegenheit beim Schopf und erhielt den Ruf auf die Professur für Innovative Konzepte und Technologien in der Gesundheitsversorgung. Zuletzt arbeitete ich in Weiden als Professor für Interprofessionelle Gesundheitsversorgung. Digitale Gesundheitsanwendungen waren dabei immer schon zentraler Bestandteil meiner Forschung und Lehre.

2. Warum haben Sie sich für die THWS als Arbeitgeberin entschieden?

Das hat sicher viele Gründe… In Summe hat mich vor allem die Gelegenheit zu intensiver Forschung und Lehre im Bereich meiner alten Leidenschaft – der Notfallmedizin – dazu bewegt, meine „Komfortzone“ in Weiden noch einmal zu verlassen und etwas Neues zu beginnen. Im IREM sehe ich tolle Möglichkeiten in einem super aufgestellten Team Forschung betreiben zu können und sicher werde ich auch mein Wissen aus dem Bereich digitaler Gesundheitsanwendungen und auch aus der Orthopädie und Unfallchirurgie im Sinne einer Verbesserung des Bevölkerungsschutzes einbringen können.

3. Worauf freuen Sie sich in Ihrer neuen Karriere als TH-Professor am meisten?

Ich freue mich sehr auf die Möglichkeit zur intensiven Forschung im Rahmen meiner Forschungsprofessur und auf die vielen neuen Kontakte, die sich dadurch noch ergeben werden. Außerdem freue ich mich sehr auf die langfristige Begleitung der Studierenden im Studiengang DRM, die ich in den ersten Wochen schon als sehr engagierte Truppe kennenlernen durfte. Dass das dann hauptsächlich in einer so schönen Stadt wie Würzburg stattfinden wird, ist natürlich nochmal besonders toll.

4. Warum haben Sie sich für eine Professur entschieden?

Wie bereits gesagt: Forschung hat mir neben der Lehre immer besonders viel Freude bereitet – die Möglichkeiten als Forschungsprofessor in der Gesundheitsversorgung neue Konzepte zu entwickeln und Innovationen vorantreiben zu können, erschienen mir als besonders attraktiv. Der Schwerpunkt Rettungswesen und Notfallmedizin als meine alte Leidenschaft machten mir die Entscheidung letztendlich sehr einfach.

5. Wofür begeistern Sie sich neben Ihrer Tätigkeit als THWS-Professor?

In meiner Freizeit treibe ich viel Sport – vor allem gehe ich gerne Laufen und Radfahren. Aber grundsätzlich machen mir sehr viele Sportdisziplinen Spaß. Dass man mit Sport und Bewegung die vermutlich beste Vorsorge für die eigene Gesundheit betreibt, ist natürlich ein toller Nebeneffekt. Sport und Bewegung im Einsatz zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung ist ein Aspekt, den ich in meiner neuen Position gerne voranbringen möchte.

Prof. Dr. Christian Menden, Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen und Lieferketten

Profilbild: Prof. Dr. Christian Menden
Foto: Andreas Schrauth

1. Was haben Sie gemacht, bevor Sie an die THWS kamen?

Ich habe am Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) in Nürnberg in der Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) die Abteilung „Analytics“ geleitet. Wir haben Algorithmen und Software-Prototypen für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz in Produktion, Logistik und Supply Chain Management entwickelt. Die methodischen Schwerpunkte lagen im Bereich Process Mining & Forecasting, Data Science, mathematische Optimierungsalgorithmen sowie automatisches und dateneffizientes Lernen. Bei den Anwendungen haben wir uns in den letzten Jahren verstärkt darauf konzentriert, einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten (z.B. ressourcenschonende Produktion und Vermeidung von Ausschuss, Reduktion von CO2-Emissionen im Straßengüterverkehr, energieeffiziente Prozesssteuerung, etc.).

2. Warum haben Sie sich für die THWS als Arbeitgeberin entschieden?

Die THWS ist eine attraktive Hochschule mit einer Hochschulstrategie, die die wichtigsten Themen unserer Zeit adressiert. Die starke Ausrichtung der Internationalisierung und Förderung der Forschungsleistung finde ich sehr ansprechend und motivierend. 

Im Rahmen meiner HTA-Forschungsprofessur habe ich die Möglichkeit, stärker aktiv in der Forschung tätig zu sein und durch einen hohen Gestaltungsfreiraum eigene Ideen zu verwirklichen. Dabei kann ich zwei zukunftsträchtige Themen, Nachhaltigkeitsmanagement und KI, kombinieren und somit sowohl in der Forschung als auch in der Lehre an hochaktuellen Themen arbeiten. Dabei bietet mir insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandte Logistik (IAL) aber auch der Austausch mit dem Center für Künstliche Intelligenz und Robotik (CAIRO) der THWS eine ideale Arbeitsumgebung.

3. Worauf freuen Sie sich in Ihrer neuen Karriere als TH-Professor am meisten?

Ich freue mich darauf, meinen eigenen Schwerpunkt in der Forschung zu entwickeln und mit neuen sowie ehemaligen Kollegen an spannenden Fragestellungen zu arbeiten.

4. Warum haben Sie sich für eine Professur entschieden?

Praxisnahe Lehre und die Interaktion mit Studierenden bereiten mir viel Freude. Der Gedanke, dass man bei einigen Studierenden wirklich etwas zur fachlichen oder menschlichen Entwicklung beitragen kann, ist für mich erfüllend und sinnvoll. Daher war die Rolle eines Professors ein lang gehegter Traum, in dem ich die Freude an der Lehre mit meiner Neugier und Forschungsinteresse verbinden kann. Diese Freiheiten und Gestaltungsmöglichkeiten gibt es nur sehr selten und sind für mich unglaublich wertvoll.

5. Wofür begeistern Sie sich neben Ihrer Tätigkeit als THWS-Professor?

Ich verbringe sehr gerne Zeit mit meiner Familie und werde beim Spielen mit meinen beiden Töchtern gerne wieder selbst zum Kind. Zum Abschalten spiele ich sehr gerne Volleyball oder gehe Joggen.

6. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt und wie lautet Ihre Antwort darauf?

Gebürtig komme ich aus dem Rheinland, daher wird es für mich immer „Karneval“ und nicht „Fasching“ heißen.

7. Gibt es einen Fun Fact/ einen Expertentipp/ einen Life-Hack (für Studierende oder die Allgemeinheit) aus Ihrem Fachbereich, den Sie mit uns teilen möchten?

Das erste Computerprogramm der Welt wurde von einer Frau im 19. Jahrhundert entwickelt: Ada Lovelace.


Prof. Dr. Martin Volkmar Rudolf Hermann Weber, Vernetzung und Digitalisierung im Gesundheitswesen