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FHWS-Masterstudierende entwickeln in acht Teams den Einsatz von Zukunftstechnologien für Firmen

Die Konzepte wurden auf Basis wissenschaftlicher Methoden geprüft und enthielten Handlungsempfehlungen

Zukunftstechnologien zünden – und Unternehmen wünschen sich deren Einsatz so bald und so effektiv wie möglich. In Kooperation mit acht Firmen haben die Studierenden des Masterstudiengangs „Innovation im Mittelstand“ Möglichkeiten des Einsatzes von Zukunftstechnologien geprüft. Hierzu zählen u.a. Blockchain, künstliche Intelligenz, AR / VR, smarte Vernetzungen, Robotik, Drohnen, Big Data und 3D-Druck bzw. additive Fertigungen. Im Rahmen einer Abschluss-Präsentation stellten sie im Online-Konferenztool „Gather.town“ ihre Ergebnisse vor.

Prof. Dr. Gerhard Hube von der Fakultät Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt stellte den Gruppen jeweils zwanzig Minuten zur Verfügung. Das jeweilige Mittelstands-Unternehmen wurde kurz dargestellt, drei individuelle Zukunftstechnologien kamen zur Auswahl, die geprüft werden sollten auf Einsetzbarkeit und Relevanz. Gewünscht wurden darüber hinaus Vorschläge für erste Produkte bzw. Lösungen für Technologien und die Beantwortung der „5 P`s“ (product, price, promotion, place, people). Um die Ansätze für die Unternehmen möglichst praktisch zu gestalten, sollten abschließend konkrete Handlungsempfehlungen sowie ein Maßnahmenplan mit Hilfe der „4 W-Fragen“ (was, wer, wann wie) von den Masterstudierenden vorgestellt werden.

Zwei Beispiele - zahlreiche Lösungsansätze

Drei Masterstudierende haben für ein Unternehmen aus der Maschinenbauindustrie, das sich auf Produktionsanlagen und Steuerungssysteme für Materialfluss- und Verfahrenstechnologie spezialisiert hat, Zukunftsoptionen erarbeitet. Mit Verfahren der augmented reality (AR), künstlicher Intelligenz sowie dem sogenannten nanoscale-sculpturing, einem elektrochemischen Verfahren zur Verbindung von Metallen oder Kunststoffen, zeigten sie, welche weiteren Marktsegmente genutzt werden könnten. Sie prüften auf Basis ihrer Konzepte deren Marktpotential, den Innovationsgrad, sahen sich den Wettbewerb an und tarierten die Investition des Unternehmens für die neuen Maßnahmen aus.

Für ein Unternehmen, das sich spezialisiert hat auf Vakuum-Isolationspanele und thermische Energiespeicher-Komponenten, entwickelten zwei Masterstudierende ihre Isolationsplane „ice-olation“, die als Produkt in verschiedenen Bereichen der Forschung und Forschungsinstituten sowie beim Militär eingesetzt werden könnte. Transparente Isolationspanele könnten zudem für sogenannte Aufwindkraftwerke ihren Einsatz finden: Im Sektor der erneuerbaren Energien wird Luft auf einer sehr großen Glasfläche von der Sonne erwärmt und steigt in einem Kamin auf. Turbinen erzeugen aus dieser Luftströmung elektrischen Strom.

Weitere Informationen unter FHWS Avatar Campus Friedrichstraße und Virtuelle Vorlesungsumgebung