Bei Aktivieren des Elements werden Sie auf die Webseite zum Thema Bewerbung weitergeleitet

Innovation braucht das Zusammenspiel vieler Akteure

THWS-Vizepräsident Prof. Dr. Jan Schmitt zu Gast im Podcast „Arbeit Bildung Zukunft“

Innovation entsteht durch das koordinierte Zusammenwirken vieler mutiger Menschen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft – das war das Fazit von Prof. Dr.-Ing. Jan Schmitt, Vizepräsident für Forschung und Gründung an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS), bei seinem Gastauftritt im Podcast „Arbeit Bildung Zukunft“ von Dr. Lukas Kagerbauer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt.

Im Mittelpunkt der Podcast-Folge stand die Frage, welche Faktoren die Innovationsfähigkeit von Regionen fördern und welche Rolle die einzelnen Akteure im Gründungsökosystem spielen. Eine Frage von besonderer Relevanz für industriell geprägte Regionen wie Schweinfurt, die sich derzeit in einem tiefgreifenden Transformationsprozess befänden, so Vizepräsident Prof. Dr. Schmitt. Zentrale Herausforderung sei es, starke industrielle Kernbereiche zu sichern und auszubauen und gleichzeitig neue Wertschöpfungsfelder zu erschließen.

Vizepräsident Prof. Dr. Schmitt beleuchtete im Gespräch unter anderem das Zusammenspiel von Hochschule, Wirtschaft, Staat und Zivilgesellschaft und zeigte auf, welchen Beitrag die THWS als Wirtschaftsmotor der Region leistet – über ihre Technologietransferzentren, das Startup-Lab WERK:RAUM, die ausgeprägte Institutslandschaft in Schlüsseltechnologien wie KI und Robotik sowie über praxiserfahrene Professorinnen und Professoren, die als direkte Brücke in die Wirtschaft fungierten. Diskutiert wurde zudem der intelligente Einsatz von Fördermitteln – staatliche Gelder als Starthilfe und notwendige private Investitionen als Treiber auf dem Weg von der Forschungsidee zur Marktreife.

Ein weiteres Thema war die geplante KI-Gigafactory auf dem Gelände der Conn Barracks in Schweinfurt. Sie solle weit mehr werden als eine reine Rechenkapazität. Sie sei eine Chance für die Region, um ein neues bzw. erweitertes Gründungs- und Transferökosystem für die Region und insbesondere die Stadt und den Landkreis Schweinfurt zu etablieren.

Prof. Dr. Schmitt betonte: „Die Herausforderungen sind enorm, doch die Region verfügt über die Menschen, Netzwerke und Potenziale, um Zukunft aktiv zu gestalten. Jetzt gilt es, sie zu bündeln und mutig zu nutzen.“

Die Folge des Podcasts „Arbeit Bildung Zukunft“ ist online.

 

Über die THWS

Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zählt zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern und steht seit ihrer Gründung im Jahr 1971 für hervorragende Lehre und angewandte Forschung. Mit rund 9.200 Studierenden, einem breit gefächerten Angebot von mehr als 60 Studiengängen sowie zwei Promotionszentren deckt die THWS ein weites Spektrum ab, das von Technik über Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Sprache bis hin zu Gestaltung reicht. Die THWS ist nicht nur regional in Franken und Bayern verwurzelt, sondern auch stark international ausgerichtet, was sich in zahlreichen Kooperationen und Austauschprogrammen weltweit und nicht zuletzt in einem vielseitigen englischsprachigen Studienangebot widerspiegelt.

 

Kontakt:
Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Vizepräsident Forschung und Gründung

Prof. Dr.-Ing. Jan Schmitt

Ignaz-Schön-Str. 11

97421 Schweinfurt

jan.schmitt[at]thws.de

 

Pressekontakt:  

Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Angela Kreipl

Münzstr. 12

97070 Würzburg

angela.kreipl[at]thws.de

0931 3511-8354