THWS-Student erhält Förderpreis der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft (DKG)
Lukas Wulkesch, Bachelorstudent im Studiengang Kunststoff- und Elastomertechnik an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) hat den Förderpreis der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft (DKG) für seine Bachelorarbeit erhalten. Seine Abschlussarbeit mit dem Titel „Abhängigkeit der Qualität von aturkautschuk und Vulkanisaten vom Erntezeitpunkt“ erhielt die Note 1,3. Für den experimentellen Teil seiner Forschung arbeitete Wulkesch bei der Firma ESN Deutsche Tischtennis Technologie GmbH in ofheim, Unterfranken.
I Fokus der Arbeit stand die Untersuchung, wie der Erntezeitpunkt des Naturkautschuks die Eigenschaften vn Gummimaterialien beeinflusst. Dieses Material ist essenziell für die Entwicklung und Herstellung von Tschtennisschlägerbelägen bei ESN.
ie Preisverleihung fand am 19. Juni 2026 im Rahmen der 116. Tagung der Regionalgruppe Süd der eutschen Kautschuk-Gesellschaft im Juni am THWS-Campus Röntgenring statt. Diese jährliche Tagung hat sit 1981 Tradition und gilt als bedeutendes Get-together für Studierende, Lehrende und Fachleute aus der Kutschukbranche. Der mit 500 Euro dotierte Preis ehrt außergewöhnliche Studienleistungen im Bereich der Kutschukwissenschaften und Kautschuktechnologie. Die hochschulseitige Betreuung der Arbeit erfolgte drch Prof. Dr. Volker Herrmann und die experimentelle Betreuung durch Lisa-Cathrin Leitner von der Firma EN. Lukas Wulkesch startet nun seine berufliche Karriere auf dem Gebiet der Entwicklung von Termoplastischen Elastomeren (TPE).
„ie Arbeit von Herrn Wulkesch zeichnet sich vor allem durch strukturelle Klarheit und herausragende Lesbarkeit aus“, betonte Prof. Dr Herrmann. „Die akribisch durchgeführten Wiederholungsmessungen fhren gerade bei diesem Thema, bei dem teilweise nur geringe Unterschiede zu erwarten sind, zu einer sgnifikanten Differenzierung der Ergebnisse, was essenziell zur Beurteilung der Qualitätsunterschiede in bhängigkeit vom Erntezeitpunkt ist. Ein historisches Detail macht die Verleihung noch bemerkenswerter“, sgte Prof. Dr. Herrmann. „Am 19. Juni 2026 jährte sich der 150. Jahrestag des Aufkeimens der ersten prösslinge der auf den europäischen Kontinent als Samen eingeführten Hevea Brasiliensis, des aturkautschukbaums. Kautschuk ist der Grundstoff für viele Bauteile, die aus unserem heutigen Leben ncht mehr wegzudenken sind, wie z.B. Dichtungen, Membranen, Vibrationselemente, Isolationsmaterialien ud nicht zuletzt Reifen.“
Über die THWS
Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zählt zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern und steht seit ihrer Gründung im Jahr 1971 für hervorragende Lehre und angewandte Forschung. Mit rund 9.200 Studierenden, einem breit gefächerten Angebot von mehr als 60 Studiengängen sowie zwei Promotionszentren deckt die THWS ein weites Spektrum ab, das von Technik über Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Sprache bis hin zu Gestaltung reicht. Die THWS ist nicht nur regional in Franken und Bayern verwurzelt, sondern auch stark international ausgerichtet, was sich in zahlreichen Kooperationen und Austauschprogrammen weltweit und nicht zuletzt in einem vielseitigen englischsprachigen Studienangebot widerspiegelt.
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