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Schweinfurter Institut für Digital Engineering feiert drei erfolgreiche Promotionen an der THWS

Forschung zeugt von Vielfalt und Interdisziplinarität – weitere Promotion bereits eingereicht

Drei Promotionen abgeschlossen und eine weitere eingereicht: Das Institut für Digital Engineering (IDEE) an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zeigt die Vielfalt und Interdisziplinarität seiner Forschung.

Mit angeregten Gesprächen in feierlicher Atmosphäre hat das IDEE gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Instituts für Sustainable Energy Systems (INSYS) sowie des Technologietransferzentrums Marktheidenfeld (TTZ-MSP) ein Doktoranden-Brunch veranstaltet. Anlass waren drei erfolgreich abgeschlossene Promotionen aktueller und ehemaliger Mitarbeitender: Dr.-Ing. Dennis Höfflin (er hat bereits seine Doktorurkunde erhalten und ist jetzt am TTZ-MSP tätig), Maximilian Rosilius (inzwischen bei Riedel Bau) und Sophie Fischer (IDEE). Der Brunch erinnerte insbesondere die Professorinnen und Professoren an vergangene Institutstraditionen und -bräuche: Wie feiert und ehrt man Promovierende des Instituts? Und welche technischen Finessen sind bei der Gestaltung der Doktorhüte gefragt?

Zum Auftakt erinnerte Institutsleiter Prof. Dr. Andreas Schiffler an das bei einer vergangenen Weihnachtsfeier formulierte Ziel: „2026 wird das Jahr der Promotionen!“ Sein Fazit: „Wir sind gut dabei!“ Die Erreichung dieses Ziels nimmt zunehmend Fahrt auf – auch durch die jüngst geschaffenen Qualifizierungswege für den wissenschaftlichen Nachwuchs über die kooperativen Promotionszentren NISys (Nachhaltige und Intelligente Systeme) und LiWa (Lebenswelten im Wandel). Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten, Promotionen an der THWS durchzuführen.

Die Promotionen spiegeln ein für das IDEE typisches, breites Forschungsspektrum wider: von der In-situ-Qualitätssicherung beim pulverbettbasierten Schmelzen von Metall mittels Laserstrahl über die Untersuchung von Akzeptanz, Leistung und Beanspruchung in der Mensch-Maschine-Interaktion bis hin zu lernförderlichen und lernhemmenden Elementen bei der Klimaanpassung produzierender Unternehmen in Mainfranken.

Forschung mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Dr.-Ing. Dennis Höfflin (Technische Universität Berlin; an der THWS betreut durch Prof. Dr. Schiffler und Prof. Dr. habil. Jürgen Hartmann) forschte zur Entwicklung und Validierung einer neuartigen Überwachungsarchitektur, der sogenannten Synchronized Path Infrared Thermography (SPIT). Durch den Einsatz zweier synchronisierter Scanköpfe wird dabei der Bearbeitungslaser optisch von einer Hochgeschwindigkeits-Infrarotkamera entkoppelt.

Maximilian Rosilius (Universität Regensburg; an der THWS betreut durch Prof. Dr. Volker Bräutigam) untersuchte in seiner Dissertation, wie unterschiedliche Fehlertypen in der Mensch-Maschine-Interaktion bei intelligenten Assistenzsystemen die Leistung, Beanspruchung und Akzeptanz beeinflussen. Ausgehend von Defiziten im bisherigen Forschungsstand – insbesondere der fragmentarischen Evidenz zu Fehlerwirkungen und der fehlenden Differenzierung verschiedener Fehlertypen – entwickelte er ein integriertes Forschungs- und Evaluationsmodell.

Sophie Fischer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) untersuchte aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive, wie sich Unternehmen in Mainfranken an den Klimawandel anpassen und dabei organisational lernen können. Dazu verknüpfte sie die drei Bezugskategorien: organisationales Lernen, Game-based Learning und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Organisationales Lernen hilft Unternehmen dabei, mit Veränderungen durch den Klimawandel umzugehen, unterschiedliche Sichtweisen zu überwinden und sich an neue ökologische, gesellschaftliche und gesetzliche Anforderungen anzupassen.

Bei der informellen Promotionsfeier wurden die Promovierenden gebührend geehrt und mit einem liebevollen Augenzwinkern dazu aufgerufen, sich neue Herausforderungen zu suchen. Schließlich gebe es noch Luft nach oben – vielleicht eines Tages sogar bis hin zur Professur.

 

Über das IDEE

Als fakultätsübergreifendes Institut der THWS verbindet das IDEE ein forschungsstarkes Kollegium und dedizierte Forschungsprofessuren mit anwendungsorientierter Forschung in den Themenfeldern des Ingenieurwesens im Kontext der Digitalisierung. Die enge Kooperation mit der regionalen Wirtschaft bildet dabei einen wichtigen Bestandteil.

Weitere Informationen zum IDEE, den dortigen Promotionen sowie zur Promotion an der THWS allgemein

 

Über die THWS

Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zählt zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern und steht seit ihrer Gründung im Jahr 1971 für hervorragende Lehre und angewandte Forschung. Mit rund 9.200 Studierenden, einem breit gefächerten Angebot von mehr als 60 Studiengängen sowie zwei Promotionszentren deckt die THWS ein weites Spektrum ab, das von Technik über Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Sprache bis hin zu Gestaltung reicht. Die THWS ist nicht nur regional in Franken und Bayern verwurzelt, sondern auch stark international ausgerichtet, was sich in zahlreichen Kooperationen und Austauschprogrammen weltweit und nicht zuletzt in einem vielseitigen englischsprachigen Studienangebot widerspiegelt.

 

Kontakt:
Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Leiter Institut für Digital Engineering (IDEE)

Prof. Dr.-Ing. Andreas Schiffler

Ignaz-Schön-Str. 11

97421 Schweinfurt

andreas.schiffler[at]thws.de

 

Pressekontakt:  
Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Angela Kreipl

Münzstr. 12

97070 Würzburg

angela.kreipl[at]thws.de

0931 3511-8354